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Beschaffungsamt des Innenministeriums, Bonn
- PU auf Wand
In den installativen Arbeiten von Heike Weber geraten statische Raumbegrenzungen in Bewegung. Gezeichnete Körper, Ornamente und Strukturen schweben in scheinbarem Nichts. Die Schwerkraft wird durch fliegende Körper optisch außer Kraft gesetzt, abstrakte Topografien dehnen Räume und lassen Boden und Wände schwingen.
Dort, wo herkömmliche Kommunikationsverfahren versagen, wo Irrwege lauern und Desorientierung droht, zählen Ausrüstung, Präzision und Kalkül. Solchermaßen präpariert, setzt Heike Weber in ihren Arbeiten Vorgänge zeichnerischer Lotung und Transformation in Gang, die stets konkret an den Betrachter weitergereicht werden. Ob mit Stift, Schnur, Skalpell oder Kamera, ob als ornamentales Muster oder projizierte Lineatur: Was somit entsteht, sind offene Felder und ungesicherte Situationen, die auf subjektive Weise, körperlich wie mental, Zeit und Bewegung bei der Konstruktion von Raum erkunden.
Beide Wandmalereien wurde zusammen mit den Architekten, Investoren und dem Bund entwickelt. Das Farbkonzept wurde von den Architekten vorgegeben. Die Flure sind mit einem roten Teppich und einer durchgehenden roten Linie markiert, die als „Leitfaden“ dient und auf die Stockwerke verweist. Die Linie ist streng und betont den Flur als Durchgang.
Die Idee ist, das Konzept dieser Linie aufzugreifen und sie im Erdgeschoß zum „schwingen“ zu bringen und damit deren Strenge und „Gradlinigkeit“ aufzulösen.
Sowohl das Foyer als auch der Konferenzraum sind Orte des Zusammenkommens der Bewegung und der Kommunikation.
CONNECTED – was verbunden, zusammenhängend oder anverwandt bedeutet – ist der Titel der 25 m langen Wandmalerei im Foyer. Sie besteht aus einer Vielzahl sich überschneidenden Kreisen, die nicht mathematisch, sondern organisch für den Ort entwickelt wurden. Es ist ein Bild, was sich trotz der Türen, die das Bild „zerschneiden“, zu einem Ganzen fügt. Die Kreise überschneiden sich wie Schnittmengen, scheinen unendlich weiterzugehen und dynamisieren den Raum. Das Farbkonzept ist umgedreht, weil das Rot den Raum zusammenfasst und ein Signal beim Eintritt in das Foyer bietet, das schon von Draußen wahrnehmbar ist.
Das BBA hat viele verschiedene Aufgabenbereiche, die bildnerisch durch die einzelnen Kreise visualisiert sind. Durch ihre Überschneidungen vernetzen sie sich zu einer in einander greifenden Struktur.
CURTAIN im Vorraum des Konferenzsaals des BBA besteht aus roten Linien, die sich von der ersten oberen Linie nach unten aufeinander beziehen. Dadurch wird eine dreidimensionale Illusion erzeugt, die an einen wehenden Vorhang denken lässt. Das Entrée für den Besprechungsraum.
Stephanie Bohn, Projekt Art GmbH, Bonn
Heike Weber, 2011